Angemessenheit von Vorstandsvergütungen und Beschränkung der steuerlichen Absetzbarkeit

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Überblick


Im Vorfeld der letzten beiden Bundestagswahlen wurde die Begrenzung der Vorstandsvergütung zwischen den politischen Parteien in Deutschland diskutiert. Das Thema ist offensichtlich eine verlässliche Quelle für die Aufmerksamkeit der Medien und besonders dann, wenn es an Vorschlägen für strukturelle Lösungen mangelt, die das Potenzial für einen effektiven Wandel zugunsten populistischer Begriffe haben könnten. Dieses Mal haben die Sozialdemokraten (SPD) einen Gesetzentwurf veröffentlicht, der eine steuerliche Nichtabsetzbarkeit von Managementvergütungen (einschließlich Rentensystemen) über 500.000 EUR vorschlägt. Herr Dr. Wighardt und Herr Dr. Berger erklären in ihrem Artikel, dass dies nicht nur unzureichend, sondern auch ein einseitiges Vorgehen auf Kosten der Aktionäre ist und dass eine Vereinfachung dem Aufsichtsrat ermöglichen könnte, das Risiko ungerechtfertigter Zahlungen und Medienkritik, unabhängiger von der aktuellen Verordnung, zu vermeiden.