Wirtschaftsstabilisierungsfonds fängt Schäden ab

Überblick


Im Rahmen der Gesetze zur Stabilisierung der Wirtschaft aufgrund der Coronavirus (COVID-19)-Pandemie, hat die Bundesregierung den Gesetzesentwurf zur Einrichtung eines Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in Höhe von insgesamt 600 Milliarden Euro auf den Weg gebracht, welcher die  durch das Coronavirus verursachten wirtschaftlichen Folgen auffangen soll und Unternehmen mit einer gewissen Mindestgröße in Bezug auf Arbeitnehmer, Umsatz und/oder Bilanzsumme, unterstützt.

Prof. Dr. Wilhelm Haarmann, Renate Prinz, Daniel von Brevern und Andrea Stockhorst untersuchen in dem Beitrag den Gesetzesentwurf auf dessen Wirksamkeit hinsichtlich der Abfederung der durch das Corona-Virus ausgelösten gesamtwirtschaftlichen Schäden. Dazu werden die einzelnen konkreten Maßnahmen, die potenziell begünstigten Unternehmen sowie die zu erfüllenden Voraussetzungen und Bedingungen dargestellt. Zudem zieht der Artikel einen Vergleich zur den in dem gleichem Rahmenwerk erlassenen Stabilisierungsmaßnahmen in der Finanzkrise 2008/2009.

Erschienen in Börsen-Zeitung, Ausgabe 59 vom 25.03.2020.